Andrologie

Andrologie

Die Zusatzweiterbildung Andrologie umfasst alle Bereiche der Medizin und Naturwissenschaften, die sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes unter physiologischen und pathologischen Bedingungen auseinandersetzen. "(Satzung der Europäischen Akademie für Andrologie EAA)"

Anders gesagt, die Andrologie ist die Lehre von den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen in allen Lebensphasen.

Die zentralen Themen der Andrologie sind demnach: die Störungen der Zeugungsfähigkeit (Infertilität), die Störungen der Hormonbildung im Hoden (Hypogonadismus), die Störungen der Erektionsfähigkeit (erektile Dysfunktion), die männliche Verhütung (Kontrazeption) und die Alterungsprozesse des Mannes (Seneszenz).

Erektile Dysfunktion

Man spricht von einer erektilen Dysfunktion (Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, im Volksmund auch Impotenz), wenn es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten.

Organische Ursachen für die rerktile Dysfunktion sind oftmals Rauchen, Alkoholkonsum, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Operationen, Verletzungen am Schwellkörper. Besonders ältere Männer leiden an ED. Schätzungen zufolge jeder 2. Mann über 40 Jahre. Nach amerikanischen Erhebungen der letzten Jahre haben 52% aller Männer, die älter als 40 Jahre sind, mehr oder weniger große Probleme mit der Erektion.

Erektionsstörungen und mangelnde Lust (Libidostörung) können auch Hormonstörungen zugrunde liegen (Testosteronmangel), da das Testosteron (Sexualhormon des Mannes) mit steigendem Alter abnimmt.

Welche Behandlung am sinnvollsten ist, können wir nach ausführlichem Gespräch und Voruntersuchungen gemeinsam entscheiden.

Unerfüllter Kinderwunsch / Fertilitätsabklärung

In Deutschland sind nach Studienlage ca. 15% der Paare ungewollt kinderlos. Man spricht von ungewollter Kinderlosigkeit, wenn bei einem Paar ein Jahr nach Absetzen von Verhütungsmaßnahmen und regelmäßigem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eintritt. Die Abklärung eines unerfüllten Kinderwunsches ist nicht nut "Sache" der Frau, sondern auch des Mannes. Zu 40% liegt die Ursache beim Mann.

Eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit kann vieleUrsachen haben. Diese können angeboren oder erworben sein. Dazu gehören ungesunde Lebensgewohnheiten, Fehlbildungen des Hodens und des Urogenitalsystems, unterentwickelte Hoden, Infektion des Urogenitalsystems, Homonstörungen ect..

Die Abklärung der Zeugungsfähigkeit bei Männern ist häufig leichter als bei Frauen. Hierzu muß eine Spermaprobe untersucht werden. Diese kann in der Praxis oder zu Hause gewonnen werden.

Eine körperliche- und sonographische Untersuchung mit ggf. Abklärung des Hormonstatus muss ggf. zusätzlich erfolgen.

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